So wird Omaha Poker gespielt – Regeln für Anfänger

Omaha Poker ist ein spannendes Kartenspiel, das sich aus dem bekannten Pokerspiel Texas Hold’em entwickelt hat. Omaha Poker wird ähnlich gespielt wie Texas Hold’em, allerdings erhält man zu Beginn des Spiels vier verdeckte Karten, von denen nur zwei ausgespielt werden können.
Man kann also aus insgesamt neun Spielkarten sein Pokerblatt zusammenstellen.
Pokerblätter, die immer aus fünf Spielkarten bestehen, lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Der Spieler mit der höheren Kategorie gewinnt das Pokerspiel. Falls zwei Pokerspieler am Ende des Spiels ein Blatt in der gleichen Kategorie haben, gewinnt der Spieler mit der höchsten Karte. Die höchste Kategorie besteht aus dem Straight Flush, der aus fünf Karten mit dem gleichen Symbol besteht, die in numerischer Reihenfolge abgelegt werden. Unschlagbar ist der Royal Flush, der das Ass als höchste Karte zum Einsatz bringt.
In der zweithöchsten Kategorie werden Vierlinge ausgespielt, die aus vier Pokerkarten bestehen, die den gleichen Rang haben. Weitere Kategorien sind unter anderem das Full House, das aus einem Drilling und einem Pärchen besteht, oder die Flush genannte Kartenkombination, bei der fünf Karten des gleichen Symbols zusammengestellt werden. In der niedrigsten Kategorie kann ein Pärchen ausgespielt werden, das aus zwei Pokerkarten besteht, die denselben Rang haben.
Wenn keine der Kategorien ausgespielt werden kann, zählt die höchste Karte der Spieler. Bei zwei gleichen höchsten Karte werden die nächsthöheren Karten der Spieler miteinander verglichen.
Omaha Poker besteht aus vier Bietrunden. Der Kartengeber, auch Dealer genannt, verteilt zu Beginn des Spiels vier verdeckt liegende Karten an jeden Mitspieler. Außerdem werden nach und nach Gemeinschaftskarten offen auf dem Spieltisch abgelegt. Die Position des Kartengebers wird nach jedem Spiel gewechselt. Die beiden Mitspieler, die links von dem Kartengeber sitzen, werden als Small Blind und Big Blind bezeichnet. Nur diese beiden Spieler müssen zu Beginn des Spiels Geld einsetzen, wenn um Geld gespielt wird. In den folgenden vier Bietrunden wird jeweils nach Austeilen der Karten der Geldeinsatz erhöht.
Ziel des Spiels ist es, ein möglichst gutes Pokerblatt aus genau zwei eigenen Karten und drei Gemeinschaftskarten zusammenzustellen.
In der ersten Bietrunde beginnt der Kartenspieler, der sich links von dem Big Blind befindet. Die Spieler bieten im Uhrzeigersinn. Am Schluss der ersten Runde legt der Dealer drei Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch. Dies bezeichnet man als Flop.
Nach der zweiten Bietrunde, die mit dem Spieler links vom Kartengeber beginnt, wird eine weitere Karte offen auf den Tisch gelegt. Diesen Vorgang nennt man Turn. Wenn die dritte Bietrunde zu Ende gegangen ist, wird eine fünfte Gemeinschaftskarte offen auf dem Tisch ausgelegt. Dieser als River bezeichnete Vorgang leitet die vierte und letzte Bietrunde ein. Nach der letzten Bietrunde kommt es zum Showdown, d.h. jeder Spieler deckt seine Karten auf und das Spiel wird entschieden.

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